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Dresdner Kreuzchor´s erste China-Tournee

Als einer der weltweit ältesten und berühmtesten Chöre wurde der Dresdner Kreuzchor im Herbst 2013 zum ersten Mal nach China eingeladen. 6 A-cappella-Konzerte in 5 Städten wurden vom chinesischen Publikum großartig aufgenommen. Sowohl die Gesangskunst der Kruzianer als auch das europäische Volksliedergut begeistete die Zuhörer. Dirigiert der Konzerte war Peter Kopp.

Konzerttermine:

24.10.2013: Beijing, National Centre for the Performing Arts

25.10.2013: Hangzhou, Grand Theatre

26.10.2013: Wuxi, Grand Theatre

27.10.2013: Shanghai, Oriental Art Centre

28.10.2013: Shanghai, Oriental Art Centre

29.10.2013: Nanjing, Nanjing Great Hall

 

Der Dresdner Kreuzchor

Die Geschichte des Dresdner Kreuzchores umfasst weit über sieben Jahrhunderte. Gegründet als Lateinschule an der "capella sanctae crucis", der heutigen Kreuzkirche, hat sich mit ihm die mittelalterliche Tradition liturgischer Knabengesänge bis in unsere Tage erhalten. Als älteste und auch heute von der Stadt getragene künstlerische Institution ist der Chor ein unverzichtbarer Teil ihrer Identität.

Musik in Gottesdienst und Konzert

Die Gestaltung der Musica sacra bei den Gottesdiensten und Vespern in der Kreuzkirche Dresden entspricht seiner ursprünglichen Verpflichtung und bildet zugleich das Fundament seiner künstlerischen Arbeit. Das Repertoire reicht von den frühbarocken Werken Heinrich Schütz' über Johann Sebastian Bach und die Chormusik des 19. Jahrhunderts bis hin zur Moderne.

Aus liturgischer Tradition hervorgegangen und fest in ihr verwurzelt, gehört der Dresdner Kreuzchor zu den wenigen Chören, die auch beständiger Teil des nationalen und internationalen Konzertlebens geworden sind. Tourneen führten den Chor über deutsche und europäische Grenzen hinaus bis nach Japan und Korea, nach Israel, Kanada, Lateinamerika und in die Vereinigten Staaten. Renommierte Opernhäuser engagieren Kruzianer als Solisten. Regelmäßig wird der Chor zu Fernseh- und Rundfunkaufnahmen verpflichtet.

Plattenregal

Seit über 60 Jahren produziert der Dresdner Kreuzchor Tonaufnahmen für angesehene Schallplattenfirmen. Werke aus nahezu allen Epochen der Musikgeschichte wurden seitdem aufgenommen und liegen heute als CDs bei Berlin Classics, Capriccio, Teldec und der Deutschen Grammophon Gesellschaft vor.

 

Peter Kopp

Peter Kopp ist seit 1995 Chordirigent beim Dresdner Kreuzchor. In der täglichen Probenarbeit und als Dirigent bei Konzerten und Auftritten trägt er neben dem Kreuzkantor wesentlich zur Fortsetzung der über 700-jährigen Tradition dieses berühmten Knabenchores bei.

Seit fast 20 Jahren ist Peter Kopp zudem Künstlerischer Leiter von Vocal Concert Dresden. Dieser Kammerchor konnte unter seiner Leitung zu einer bemerkenswerten künstlerische Ausstrahlung gelangen.

Als Dirigent gastierte Peter Kopp bei bedeutenden nationalen und internationalen Festivals wie dem Ravello Festival, dem Bachfest Leipzig und den Händelfestspielen in Göttingen und Halle. Darüber hinaus übernahm er Einstudierungen bei renommierten Chören. Er arbeitete regelmäßig als Gastdirigent bei der Bach Society Houston und gab Kurse für Chorleitung an zwei dortigen Universitäten.

In Peter Kopps Konzerten und CD-Produktionen findet sein breites musikalisches Interesse beredten Ausdruck. Seine intensive Zuwendung zu den Kostbarkeiten der sächsischen Musikgeschichte und zu Werken des italienischen Barock hat sowohl beim Publikum als auch bei der internationalen Musikpresse besondere Resonanz erfahren, wofür die Aufnahmen mit Werken Johann Gottlieb Naumanns und die Ersteinspielung des „Dixit Dominus“ RV 807 von Vivaldi als Beispiele genannt seien. Aber auch für Programme mit Renaissancemusik oder romantischem Repertoire wird ihm immer wieder ein sicheres Gespür bescheinigt.

Nach seiner Schulzeit als Kruzianer absolvierte er ein Studium für Chor- und Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik in Dresden, ein Abschluss als Kirchenmusiker war diesem vorausgegangen. Bereits als Student leitete er den Dresdner Bachchor bei dessen Oratorienaufführungen.

Im Jahr 2003 wurde Peter Kopp mit dem Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden ausgezeichnet, bereits zuvor war ihm die Johann-Walter-Plakette des Sächsischen Musikrates verliehen worden.